Techniken sind hilfreich
Methoden können viel Umherirren ersparen, aber eine Methode selbst ist nicht Meditation. Ihr Zweck ist, dich zum Beobachten zu führen.
Worum es in diesem Kapitel geht
Das Buch bekräftigt den Wert von Techniken: Methoden, die durch lange Praxis geformt wurden, können den Meditierenden vor vielen unproduktiven Umwegen bewahren. Zugleich fügt es sofort eine weitere Ebene hinzu – wirkliche Meditation ist keine Technik; sie ist eine Qualität der Bewusstheit.
Die Beziehung im Buch
Stell dir Technik als Brücke über eine Lücke vor. Am Anfang hilft sie dir, vom gewohnheitsmäßigen Geist zur Bewusstheit zu gelangen. Eines Tages, wenn Beobachten natürlich geschieht, hat die Brücke ihre Arbeit getan.
Was das für die Praxis bedeutet
Also: Verwirf Methoden weder, noch mache sie heilig. Benutze sie am Anfang sorgfältig und erinnere dich daran, dass Atmen, Schütteln, Tanzen, Klang und Haltung Türen sind. Beobachten ist die Richtung.
- Folge der Methode zuerst in der Struktur, in der sie gegeben ist.
- Bemerke während der Praxis, ob es einen Augenblick gibt, in dem das Tun weitergeht und du zugleich klar siehst, dass das Tun geschieht.
- Jage diesem Augenblick nicht nach; lass die Methode ihre Arbeit tun.