Beobachten genügt
Angesichts von Millionen Jahren Konditionierung kann ‚einfach beobachten‘ zu schlicht klingen. Dennoch führt das Buch alle Methoden zu diesem Zentrum zurück.
Ist Bewusstheit eine höhere Qualität als Liebe?
Der Fragende fragt: Wenn der Geist so hartnäckig ist, müssen wir dann nicht außer Beobachten noch etwas tun, um ihn zu zähmen?
Die Lampe im Buch
Das Buch benutzt das Bild eines Hauses mit eingeschaltetem Licht: Diebe treten nicht ein, wenn das Licht brennt; wenn Licht da ist, muss Dunkelheit nicht eigens vertrieben werden. Ebenso verliert die alte mechanische Aktivität des Geistes ihre Vorherrschaft, wenn Beobachten gegenwärtig ist.
Wie das Buch den Kreis schließt
Wenn Beobachten reift, wird der Geist nicht zerstört; er kehrt in die Stellung eines Dieners zurück, wird bei Bedarf zum Werkzeug und ruht, wenn er nicht gebraucht wird. Das Buch sagt schließlich, dass sich die einhundertzwölf Methoden in ihrer Form unterscheiden, ihr Zentrum jedoch die Kunst des Beobachtens ist.
- Wenn ein Gedanke erscheint, beobachte ihn zuerst; füge nicht sofort eine zweite Aktivität hinzu – ‚Wie soll ich diesen Gedanken zerstören?‘
- Benutze den Geist, wenn er gebraucht wird; wenn er nicht gebraucht wird, lass ihn ruhen.
- Wenn es kompliziert wird, kehre zum einfachsten Punkt zurück: Wird das, was jetzt geschieht, klar gesehen?